+49 2195 9121-17 Mo bis Fr 8:00 bis 17:00 Uhr
Zwei Rundschlingen im Korbhang tragen einen Stahlträger unter einer grauen Traverse

Schutz für Anschlagmittel

Produkte
9
Bandbreite
Nutzlänge
Schutz
Ausführung
Banddicke
Hersteller
Lieferzeit
9 Produkte

9 Produkte

Schutz für Anschlagmittel: Einsatz und Auswahl

Einsatz und Auswahl von Kantenschutz und Schutzschläuchen

Eine scharfe Kante kann ein textiles Anschlagmittel unter Last durchtrennen, und raue Oberflächen scheuern das Gewebe bei jedem Hub ab. Ein Schutzschlauch wird über das Band oder die Schlinge gezogen und deckt die Kontaktstelle ab. Die Ausführung mit Klettverschluss lässt sich nachträglich um ein bereits angeschlagenes Band legen. Der schnittfeste Schutzschlauch SafetyUp Typ WPLDR und der ultrafeste, verschiebbare Schutzschlauch WPLD sind für Kanten und schwere Lasten vorgesehen. Kantenschutzwinkel werden direkt auf die Lastkante gesetzt und schaffen einen Radius, über den das Anschlagmittel läuft; die Ausführung Typ KWLG hat ein Gelenk für unterschiedliche Kantenwinkel, die Ausführung mit Magnet hält selbsttätig an Stahlkanten. PU-Kantenschutzplatten und der Kantenschutz Typ WPCP Ultra-Leicht sind für leichte, schnelle Anwendungen gedacht. Fünf Produkte stammen von Stockmeier, drei von Technotex und eines von VTT.

Auswahlkriterien

  • Bandbreite: 28 Breiten von 25 bis 320 mm, darunter 40, 75, 100, 125, 150, 200 und 300 mm. Der Schutz muss zur Breite des Hebebands oder zum Durchmesser der Rundschlinge passen.
  • Nutzlänge: 250 bis 6.000 mm in 31 Längen, etwa 500, 1.000, 1.500, 2.000, 3.000 und 4.000 mm. Die Länge richtet sich nach der Kontaktstrecke zwischen Anschlagmittel und Last.
  • Tragfähigkeit der Kantenschutzwinkel: bis 3.000, 6.000, 8.000, 12.000, 15.000, 25.000, 55.000 oder 65.000 kg. Der Winkel muss die Last an der Kante aufnehmen, ohne sich zu verformen.
  • Schutzseite und Dicke: einseitig oder beidseitig, Banddicke 10, 30 oder 40 mm. Beidseitiger Schutz ist sinnvoll, wenn beide Seiten des Bands mit rauen Flächen in Kontakt kommen.
  • Typreihe: UPLDR075 bis UPLDR335 und UPLD-115 bis UPLD-275 laut Herstellerbezeichnung.

Sicherheit und Prüfung

Der Schutz ist Teil des Anschlagvorgangs und wird zusammen mit dem Anschlagmittel vor jedem Einsatz geprüft. Schutzschläuche mit Schnitten, aufgescheuertem Gewebe oder defektem Klettverschluss sind zu ersetzen, Kantenschutzwinkel mit Verformungen, Rissen oder verschlissener Auflage auszusondern. Der Schutz muss so positioniert sein, dass er beim Anheben nicht verrutscht und die gesamte Kontaktstelle abdeckt. Ein Kantenschutz ersetzt nicht die Ablegereife eines bereits beschädigten Hebebands. Textile Anschlagmittel dürfen auch mit Schutz nicht über Kanten gezogen werden, deren Radius unter dem vom Hersteller des Anschlagmittels angegebenen Mindestwert liegt. Lagern Sie Schutzschläuche und Winkel sauber und trocken, damit Späne oder Sand im Gewebe das Band nicht von innen beschädigen.

Passende textile Anschlagmittel

Die Bandbreiten dieser Kategorie sind auf die Hebebänder und Rundschlingen aus den textilen Anschlagmitteln abgestimmt. Für Kettengehänge bietet die Kategorie Beschläge eigene Schutzelemente. Wer Anschlagmittel und Schutz zusammen aufbewahren möchte, findet in der Kategorie Aufbewahrung passende Magazine.

Häufige Fragen

Schutzschlauch oder Kantenschutzwinkel: was ist wann richtig?

Ein Schutzschlauch sitzt auf dem Anschlagmittel und schützt es auf ganzer Länge vor Abrieb an rauen Flächen; die schnittfesten und ultrafesten Ausführungen SafetyUp decken auch Kanten ab. Ein Kantenschutzwinkel sitzt auf der Last und schafft einen Radius an scharfen Kanten, über den das Band läuft. Bei schweren Lasten mit definierten Kanten ist der Winkel mit passender Tragfähigkeit die sicherere Wahl.

Welche Bandbreite muss der Schutz haben?

Der Schutz sollte mindestens so breit sein wie das Hebeband, damit die Kanten des Bands nicht frei liegen. Für Rundschlingen wählen Sie die Breite nach dem Schlingendurchmesser im belasteten Zustand. Die Kategorie bietet 28 Breiten von 25 bis 320 mm, darunter 40, 75, 100, 150, 200 und 300 mm, sowie Nutzlängen von 250 bis 6.000 mm.

Was bedeutet die Tragfähigkeitsangabe bei Kantenschutzwinkeln?

Die Angabe bis 3.000 bis bis 65.000 kg beschreibt, für welche Last der Winkel an der Kante ausgelegt ist. Unter dem Anschlagmittel wirkt an der Kante eine hohe Flächenpressung; der Winkel muss sie aufnehmen, ohne sich zu verformen. Wählen Sie den Winkel nach dem Gewicht der Last und dem Anschlagverfahren, bei geschnürtem Anschlag mit der erhöhten Kraft am Strang.

Wann ist ein Schutzschlauch zu ersetzen?

Ein Schutzschlauch wird ausgesondert, wenn das Gewebe durchgescheuert oder eingeschnitten ist, wenn der Klettverschluss nicht mehr hält oder wenn Fremdkörper wie Späne im Material sitzen, die das Band von innen beschädigen. Die Prüfung erfolgt zusammen mit dem Anschlagmittel vor jedem Einsatz. Ein beschädigter Schutz gibt keine Sicherheit mehr und kann die Schadstelle am Band verdecken.