+49 2195 9121-17 Mo bis Fr 8:00 bis 17:00 Uhr
Zwei Rundschlingen im Korbhang tragen einen Stahlträger unter einer grauen Traverse

Hebebänder

Tragfähigkeit
1.000 bis 40.000 kg
Produkte
10
Nutzlänge
Tragfähigkeit
Schutz
Ausführung
Ösenlänge
Hersteller
Lieferzeit
10 Produkte

10 Produkte

Hebebänder: Einsatz und Auswahl

Einsatz und Auswahl von Hebebändern

Ein Hebeband legt sich flach um die Last und verteilt den Druck über die gesamte Bandbreite. Deshalb wird es für lackierte, beschichtete oder polierte Bauteile, für Maschinen, Rohre und Behälter eingesetzt, bei denen eine Kette Abdrücke hinterlassen würde. Gegenüber Ketten ist das Band leichter und lässt sich von einer Person anlegen. Die zehn Produkte dieser Kategorie stammen von Technotex. Die Hebebandschlinge ist einlagig und endlos. Die zweilagigen Hebebänder gibt es mit Schlaufen oder mit Bügeln, jeweils ohne Schutz, mit PU-Besprühung oder mit PU-Beschichtung. Das vierlagige Hebeband mit Schlaufen deckt die hohen Tragfähigkeiten ab. Die Hebeband-Sets 1 und 2 stellen zweilagige Bänder als Zusammenstellung bereit. Schlaufen werden direkt in den Kranhaken oder Schäkel gehängt, Bügel sind Metallbeschläge am Bandende, die den Verschleiß an der Einhängestelle verringern.

Auswahlkriterien

  • Tragfähigkeit: 1.000 bis 25.000 kg in 14 Stufen (1.000, 2.000, 3.000, 4.000, 5.000, 6.000, 8.000, 10.000, 12.000, 15.000, 20.000 und 25.000 kg). Die Anschlagart bestimmt die nutzbare Last: geschnürt reduziert sie sich, im U-Anschlag erhöht sie sich nach Herstellertabelle.
  • Nutzlänge: 1.000 bis 11.000 mm in 24 Längen, darunter 1.500, 2.500, 3.500, 4.000, 6.000 und 8.000 mm. Die Länge richtet sich nach Lastumfang, Neigungswinkel und der verfügbaren Hakenhöhe.
  • Lagen und Endausführung: einlagige Schlinge, zweilagig mit Schlaufen oder Bügeln, vierlagig mit Schlaufen. Die Ösenlängen betragen 650 bis 1.500 mm.
  • Schutz: PU besprüht oder PU beschichtet, einseitig oder beidseitig, gegen Abrieb an rauen Oberflächen und für längere Standzeit.
  • Typreihe: MCDD30 bis MCDD300 und MCDDS120 bis MCDDS240 laut Herstellerbezeichnung.

Sicherheit und Prüfung

Hebebänder sind vor jedem Einsatz auf Schnitte, Abrieb, aufgeplatzte Nähte, Verfärbungen durch Chemikalien oder Hitze und auf ein lesbares Etikett zu prüfen. Fehlt das Etikett mit Tragfähigkeit und Kennzeichnung, ist das Band ablegereif. Zusätzlich ist eine regelmäßige Prüfung durch eine befähigte Person vorgeschrieben. Textile Anschlagmittel dürfen nicht geknotet, nicht verdreht und nicht über scharfe Kanten gezogen werden. An Kanten schützt ein Schutzschlauch oder ein Kantenschutzwinkel das Gewebe; ohne diesen Schutz kann eine Kante das Band unter Last durchtrennen. Lagern Sie Hebebänder trocken, sauber und vor UV-Licht geschützt, etwa in einem Magazin, damit das Gewebe nicht vorzeitig altert.

Ergänzende Rundschlingen und Schutz für Anschlagmittel

Innerhalb der textilen Anschlagmittel ergänzen Rundschlingen das Programm für Lasten, die eine schmale, sich anschmiegende Schlinge brauchen. Die Kategorie Schutz für Anschlagmittel liefert Schutzschläuche, Kantenschutzwinkel und Kantenschutzplatten, die auf die Bandbreiten der Hebebänder abgestimmt sind. Schäkel und Haken aus den Beschlägen verbinden Bänder mit Traversen und Kettengehängen.

Häufige Fragen

Wann ist ein Hebeband, wann eine Rundschlinge die bessere Wahl?

Ein Hebeband hat eine breite, flache Auflage und schont lackierte oder beschichtete Oberflächen. Es eignet sich für Bauteile mit geraden Flächen und für den U-Anschlag unter der Last. Eine Rundschlinge schmiegt sich enger an runde oder unregelmäßige Lasten an und ist im geschnürten Anschlag handlicher. Beide gehören zu den textilen Anschlagmitteln und werden nach Tragfähigkeit und Anschlagart gewählt.

Was ist der Unterschied zwischen Schlaufen und Bügeln?

Schlaufen sind verstärkte Endösen aus dem Bandgewebe, die direkt in den Kranhaken oder Schäkel gehängt werden. Bügel sind Metallbeschläge am Bandende, die das Gewebe an der Einhängestelle vor Verschleiß schützen und das Einhängen erleichtern. Die zweilagigen Hebebänder von Technotex gibt es in beiden Ausführungen, jeweils mit oder ohne PU-Schutz.

Wofür dient die PU-Besprühung oder PU-Beschichtung?

Der Polyurethan-Auftrag schützt das Gewebe vor Abrieb an rauen Oberflächen wie Beton, Rohguss oder Stahlprofilen und verlängert die Nutzungsdauer. Die Besprühung ist ein dünner Auftrag, die Beschichtung eine geschlossene Schicht. Beide gibt es einseitig oder beidseitig. Für Lasten mit scharfen Kanten ersetzt der PU-Schutz keinen Kantenschutzwinkel oder Schutzschlauch.

Wann ist ein Hebeband ablegereif?

Ein Hebeband darf nicht mehr verwendet werden, wenn das Etikett fehlt oder unleserlich ist, wenn Schnitte, Abrieb oder aufgeplatzte Nähte sichtbar sind, wenn das Gewebe durch Chemikalien, Hitze oder UV-Strahlung verfärbt oder versprödet ist oder wenn Knoten und Verformungen vorliegen. Im Zweifel entscheidet die befähigte Person bei der regelmäßigen Prüfung.