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Handkettenzug an einem Laufwerk auf einem Doppel-T-Träger hebt ein Frästeil über einer Werkbank

Hebezeuge

Arbeitsplätze effizienter, schneller und sicherer machen. Zur Entlastung von Arbeitsplätzen oder auch für den mobilen Einsatz finden Sie in unserem Sortiment verschiedene Möglichkeiten die Ihnen weiter helfen.

Tragfähigkeit
250 bis 10.000 kg
Produkte
43

Unterkategorien

4 Bereiche

Tragfähigkeit
Hubhöhe
Aufhängung
Flanschbreite
Hakenöffnung
Hersteller
Lieferzeit
43 Produkte

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Hebezeuge: Einsatz und Auswahl

Einsatz und Auswahl von Hebezeugen

Hebezeuge entlasten Arbeitsplätze, an denen Werkstücke, Werkzeuge oder Bauteile regelmäßig gehoben und positioniert werden, und sie ergänzen den Laufkran an Stellen, die er nicht erreicht. Handhebezeuge wie die Stirnradflaschenzüge X-Line, H-100, C-21 und 200-OD, der Stirnradflaschenzug RIH aus Edelstahl, der Reinraum-Stirnradflaschenzug PIH H100 sowie die Hebelzüge YA, X-Line, Select 2 OD, C85 und UNOplus-A arbeiten ohne Stromanschluss und eignen sich für Montage, Wartung und den mobilen Einsatz. Rollfahrwerke, Haspelfahrwerke und Trägerklemmen der Typen YC, SVW, BSW und SVSW machen aus einem Träger eine Laufbahn oder einen festen Anschlagpunkt. Federzüge und Balancer von Wampfler halten Werkzeuge gewichtslos in Arbeitshöhe. Katzpuffer, Radpuffer, Gummi-Anschlagpuffer und Cell-Anschlagpuffer begrenzen den Fahrweg von Laufkatzen und Kranen am Trägerende.

Auswahlkriterien

  • Tragfähigkeit: Im Sortiment sind unter anderem 250, 500, 1.000, 1.500, 2.000, 3.000, 5.000 und 10.000 kg hinterlegt. Wählen Sie die Tragfähigkeit nach der schwersten Last, die regelmäßig gehoben wird.
  • Hubhöhe: Stirnradflaschenzüge und Hebelzüge werden mit Hubhöhen von 1.500 bis 11.000 mm angeboten; die Hubhöhe entspricht dem Weg des Lasthakens zwischen oberer und unterer Stellung.
  • Trägerflansch: Rollfahrwerke und Trägerklemmen werden nach Flanschbreite gewählt, zum Beispiel 50 bis 152 mm, 75 bis 230 mm oder 90 bis 320 mm, und auf den Träger eingestellt.
  • Aufhängung: Haken, Öse, Karabiner oder direkt am Rollfahrwerk, je nachdem, ob das Hebezeug stationär oder verfahrbar arbeiten soll.
  • Hubgeschwindigkeit: Stirnradflaschenzüge werden von Hand über die Handkette betrieben; bei Hebelzügen ist der Hub je Hebelumdrehung angegeben, zum Beispiel 10, 20, 22 oder 27 mm.

Sicherheit und Prüfung

Hebezeuge werden vor der ersten Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen durch eine befähigte Person geprüft. Zur Sichtprüfung vor dem Einsatz gehören die Lastkette (Dehnung, Verschleiß, Verformung, Korrosion), der Lasthaken samt Sicherungsklappe, die Bremse beziehungsweise Lastdrucksperre und bei Fahrwerken die Laufrollen und die Einstellung auf die Flanschbreite. Überlastung, Schrägzug und das Heben von Personen sind unzulässig. Bei Rollfahrwerken müssen Endanschläge oder Katzpuffer am Trägerende vorhanden sein, damit das Fahrwerk nicht vom Träger läuft. Betriebsanleitung und Traglastschild müssen am Gerät vorhanden und lesbar sein.

Unterkategorien

Handhebezeuge (17 Produkte) mit Stirnradflaschenzügen, Hebelzügen und dem Allzweckgerät Handy, Rollfahrwerke (11 Produkte) mit Haspelfahrwerken, Trägerklemmen und der Rollklemme CTP, Federzüge (7 Produkte) mit Balancern von Wampfler sowie Katzpuffer (8 Produkte) mit Rad- und Anschlagpuffern.

Häufige Fragen

Welches Hebezeug eignet sich für welchen Einsatz?

Stirnradflaschenzüge heben Lasten senkrecht über eine Handkette und hängen meist stationär an Haken oder Rollfahrwerk. Hebelzüge arbeiten mit einem Handhebel und lassen sich auch waagerecht und schräg zum Ziehen und Spannen einsetzen. Federzüge halten Werkzeuge gewichtslos in Arbeitshöhe. Rollfahrwerke und Trägerklemmen verbinden das Hebezeug mit dem Träger, Katzpuffer begrenzen den Fahrweg. Für Reinräume steht der Stirnradflaschenzug PIH H100, für korrosive Umgebungen der RIH aus Edelstahl.

Wie bestimme ich Tragfähigkeit und Hubhöhe?

Die Tragfähigkeit richtet sich nach der schwersten Last einschließlich Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel; hinterlegt sind unter anderem 250 bis 10.000 kg. Die Hubhöhe ist der Weg des Lasthakens zwischen oberster und unterster Stellung und muss den Abstand zwischen Aufhängung und tiefstem Absetzpunkt abdecken. Im Sortiment reichen die Hubhöhen von 1.500 bis 11.000 mm. Beachten Sie die Bauhöhe des Hebezeugs, die von der lichten Höhe abgeht.

Wie befestige ich ein Hebezeug am Träger?

Für stationäre Anschlagpunkte dient eine Trägerklemme, zum Beispiel Typ YC, SVW, BSW oder SVSW, die auf die Flanschbreite eingestellt und festgeschraubt wird. Soll das Hebezeug entlang des Trägers verfahren werden, wird ein Rollfahrwerk oder ein Haspelfahrwerk eingesetzt. Beide werden nach Flanschbreite gewählt, etwa 50 bis 152 mm oder 90 bis 320 mm. Katzpuffer am Trägerende verhindern das Abfahren vom Träger.

Wie oft müssen Hebezeuge geprüft werden?

Hebezeuge werden vor der ersten Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen durch eine befähigte Person geprüft; das Intervall legt der Betreiber in der Gefährdungsbeurteilung nach Einsatzhäufigkeit und Umgebung fest. Zusätzlich prüft der Bediener vor jedem Einsatz Lastkette, Haken, Sicherungsklappe, Bremse und bei Fahrwerken die Laufrollen per Sichtkontrolle. Ergebnisse der Prüfung werden dokumentiert und am Gerät nachvollziehbar gehalten.