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Permanent-Lasthebemagnet mit Schalthebel am Kranhaken über einem Stapel Stahlplatten

Magnete

Lasten transportieren ohne diese anzuschlagen. Lasthebemagnete sind ein äußerst geeignetes Lastaufnahmemittel für schnelles und sicheres Arbeiten. Besonders für Anwendungen wo die Last ohne Griff zu Halten und zu Heben ist.

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Tragfähigkeit Flachmaterial
Material-Ø max.
Tragfähigkeit Rundmaterial
Länge max.
Materialdicke max.
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Magnete: Einsatz und Auswahl

Einsatz und Auswahl von Lasthebemagneten

Lasthebemagnete nehmen Bleche, Platten, Blöcke, Wellen und Rohre aus Stahl auf, ohne dass ein Anschlagmittel um die Last gelegt wird. Das spart Zeit beim Be- und Entladen von Maschinen, im Lager und im Vorrichtungsbau und schont die Oberfläche, weil keine Kette und keine Klemme an der Last angreift. Ein Magnet wird mittig über dem Schwerpunkt aufgesetzt, eingeschaltet und die Last angehoben. Hebemagnete der Baureihen MaxX, MaxX TG, MAG 300 und Elift sowie der Kran-Magnettransporter SH hängen am Kranhaken, der Batterielasthebemagnet SB arbeitet mit eigener Energieversorgung. Hand-Magnete HL und SH sind für kleine Teile gedacht, die von Hand bewegt werden. Magnetschweißwinkel BA, MS, SV und SW halten Werkstücke in einem festen Winkel zueinander und sind Spannhilfen, keine Hebezeuge. Die Auswahl beginnt bei der Last: Flach- oder Rundmaterial, Materialdicke, Länge, Werkstoff und Oberflächenzustand bestimmen, welche Tragfähigkeit tatsächlich zur Verfügung steht.

Auswahlkriterien

  • Tragfähigkeit Flachmaterial: Stufen wie 55, 100, 300, 500, 1.000, 2.000 und 3.000 kg, jeweils bezogen auf ein Werkstück mit ausreichender Dicke und sauberer Auflagefläche.
  • Tragfähigkeit Rundmaterial: Stufen wie 45, 100, 200, 400, 600 und 800 kg, deutlich unter dem Wert für Flachmaterial, weil Rundmaterial nur auf einer Linie aufliegt.
  • Maximale Materialdicke: 14 bis 65 mm. Dünnere Werkstücke sättigen den Magnetfluss nicht und reduzieren die Haltekraft.
  • Maximale Länge: 1.000 bis 5.000 mm, damit das Werkstück nicht durchhängt und sich vom Magneten löst.
  • Maximaler Materialdurchmesser bei Rundmaterial: Werte wie 10, 30, 100, 240 und 350 mm, passend zur Polform des Magneten.

Sicherheit und Prüfung

Die auf dem Typenschild angegebene Tragfähigkeit gilt für sauberes, ebenes Flachmaterial aus Stahl mit der angegebenen Mindestdicke. Zunder, Rost, Lack, Öl und raue Oberflächen erzeugen einen Luftspalt und senken die Haltekraft ebenso wie legierte Werkstoffe, hohe Temperaturen und dünnes Material. Vor jedem Hub wird die Kontaktfläche gereinigt, der Magnet mittig über dem Schwerpunkt aufgesetzt und die Last kurz angehoben, bevor sie verfahren wird. Niemand darf sich unter einer magnetisch gehaltenen Last aufhalten. Lasthebemagnete werden in regelmäßigen Abständen durch eine befähigte Person geprüft, dabei werden Polflächen, Schaltmechanik, Aufhängung und bei batteriebetriebenen Geräten der Ladezustand kontrolliert. Nur ein Werkstück auf einmal wird gehoben, gestapelte Bleche lösen sich voneinander.

Häufige Fragen

Warum ist die Tragfähigkeit bei Rundmaterial geringer als bei Flachmaterial?

Ein Magnet hält über die Kontaktfläche zwischen Pol und Werkstück. Flachmaterial liegt vollflächig auf, Rundmaterial berührt die Pole nur entlang einer Linie oder in einer Prismennut. Deshalb weisen die Datenblätter zwei Werte aus, zum Beispiel 1.000 kg für Flachmaterial und einen deutlich niedrigeren Wert für Rundmaterial. Für die Auswahl zählt der Wert, der zur Form der Last gehört.

Welche Faktoren senken die Haltekraft eines Lasthebemagneten?

Ein Luftspalt durch Zunder, Rost, Lack, Öl oder eine raue Oberfläche, eine Materialdicke unter dem angegebenen Mindestwert, legierte oder gehärtete Werkstoffe, hohe Temperaturen und ein Werkstück, das länger ist als die zulässige Länge und durchhängt. Die Tragfähigkeit auf dem Typenschild gilt für sauberes, ebenes Flachmaterial aus Stahl mit ausreichender Dicke.

Wofür sind Magnetschweißwinkel gedacht?

Magnetschweißwinkel halten Bleche, Profile und Rohre in einem festen Winkel zueinander, damit sie geheftet und geschweißt werden können, ohne dass eine zweite Person das Werkstück hält. Im Sortiment stehen die Typen BA, MS, SV und SW. Sie sind Spannhilfen für die Werkbank und keine Hebezeuge, Lasten dürfen damit nicht angehoben werden.

Wie wird ein Lasthebemagnet geprüft?

Vor jedem Einsatz kontrolliert der Anwender Polflächen, Schaltmechanik und Aufhängung und hebt die Last kurz an, um den Halt zu prüfen. In regelmäßigen Abständen prüft eine befähigte Person das Gerät und dokumentiert das Ergebnis. Bei batteriebetriebenen Geräten wie dem Batterielasthebemagneten SB gehört der Ladezustand dazu. Beschädigte Polflächen oder eine schwergängige Schaltmechanik führen zur Stilllegung.