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Handkettenzug an einem Laufwerk auf einem Doppel-T-Träger hebt ein Frästeil über einer Werkbank

Federzüge

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Federzüge: Einsatz und Auswahl

Einsatz und Auswahl von Federzügen

Ein Federzug gleicht das Gewicht eines angehängten Werkzeugs über eine Feder aus, sodass das Gerät in jeder Höhe stehen bleibt und mit geringer Kraft bewegt werden kann. Typische Einsatzorte sind Montagearbeitsplätze mit Schraubern, Schweißzangen, Handbohrmaschinen oder Prüfgeräten, die häufig aufgenommen und abgelegt werden. Wampfler liefert die einfache Ausführung FZ ohne Arretierung, den Typ FZA mit Aluminiumgehäuse und den Typ FZK wahlweise mit oder ohne Arretierung. Für schwerere Geräte stehen Balancer ab 3 kg, ab 4,5 kg mit Arretierung und der Typ GAA ab 12 kg zur Verfügung. Die Arretierung blockiert die Seiltrommel und hält das Gerät in einer festen Position, zum Beispiel beim Wechsel des Werkzeugs oder in Arbeitspausen. Ohne Arretierung folgt das Seil jeder Bewegung, was bei kurzen Hüben mit schnellem Wechsel von Vorteil ist.

Auswahlkriterien

  • Traglastbereich: Jeder Federzug arbeitet in einem Gewichtsfenster, zum Beispiel 0,5 bis 2 kg, 2 bis 5 kg, 4 bis 8 kg, 9 bis 14 kg oder 13 bis 17 kg. Das Gerätegewicht einschließlich Schlauch oder Kabel muss innerhalb dieses Bereichs liegen.
  • Hubhöhe: Der Seilauszug beträgt je nach Modell 1.600, 2.000, 2.500 oder 3.000 mm und bestimmt, wie weit das Werkzeug von der Aufhängung aus bewegt werden kann.
  • Aufhängung: Die Geräte werden mit Haken, Karabiner oder Öse geliefert und lassen sich damit an Tragschienen, Auslegern oder Rollfahrwerken befestigen.
  • Arretierung: Mit Arretierung für Arbeiten, bei denen das Werkzeug fixiert bleiben soll, ohne Arretierung für freies Arbeiten mit ständigem Positionswechsel.
  • Gehäuse: Neben den Standardausführungen steht der Typ FZA mit Aluminiumgehäuse zur Wahl.

Sicherheit und Prüfung

Federzüge sind Tragmittel und werden in regelmäßigen Abständen durch eine befähigte Person geprüft. Vor der Inbetriebnahme stellen Sie die Federkraft auf das Gerätegewicht ein und sichern die Aufhängung zusätzlich gegen Absturz, zum Beispiel mit einer Sicherungskette, sofern der Federzug über Arbeitsplätzen hängt. Prüfen Sie das Seil auf gebrochene Drähte, Knicke und Verschleiß am Seilausgang, die Aufhängung auf Verformung und die Arretierung auf einwandfreie Funktion. Ein beschädigtes Seil oder eine gebrochene Feder machen das Gerät ablegereif. Öffnen Sie das Federgehäuse nicht selbst, da die Feder unter Spannung steht; Reparaturen erfolgen nach Herstellerangabe.

Verwandte Kategorien

Federzüge gehören zur Hauptkategorie Hebezeuge, in der Sie auch Handhebezeuge, Rollfahrwerke zum Verfahren entlang eines Trägers und Katzpuffer finden.

Häufige Fragen

Wie wähle ich den passenden Federzug aus?

Maßgeblich ist das Gewicht des Werkzeugs einschließlich Schlauch, Kabel und Zubehör. Es muss innerhalb des Traglastbereichs liegen, zum Beispiel 0,5 bis 2 kg, 2 bis 5 kg, 4 bis 8 kg oder 13 bis 17 kg. Danach wählen Sie die Hubhöhe von 1.600 bis 3.000 mm nach dem benötigten Bewegungsraum sowie die Aufhängung mit Haken, Karabiner oder Öse passend zur Tragschiene oder zum Ausleger.

Wann brauche ich einen Federzug mit Arretierung?

Eine Arretierung ist sinnvoll, wenn das Werkzeug zeitweise in einer festen Höhe bleiben soll, etwa beim Wechsel von Einsätzen, beim Ablegen in Pausen oder wenn ein Gerät nur gelegentlich benutzt wird und sonst hochgezogen bleibt. Ohne Arretierung folgt das Seil jeder Bewegung, was bei Arbeiten mit häufigem Positionswechsel schneller ist. Die Typen FZK und die Balancer ab 4,5 kg sind mit Arretierung erhältlich.

Was ist der Unterschied zwischen Federzug und Balancer?

Beide Geräte gleichen das Gewicht eines Werkzeugs über eine Feder aus. In dieser Kategorie bezeichnet Wampfler die Modelle für leichte Geräte als Federzüge FZ, FZA und FZK und die Modelle für schwerere Geräte ab 3 kg, ab 4,5 kg und ab 12 kg als Balancer. Die Wahl richtet sich nach dem Gerätegewicht und danach, ob eine Arretierung gewünscht ist.

Welche Hubhöhe hat ein Federzug?

Die Hubhöhe entspricht dem nutzbaren Seilauszug und beträgt bei den Federzügen und Balancern dieser Kategorie 1.600, 2.000, 2.500 oder 3.000 mm. Sie bestimmt, wie weit das Werkzeug von der Aufhängung nach unten gezogen werden kann. Wählen Sie die Hubhöhe so, dass das Gerät in der tiefsten Arbeitsposition noch Reserve hat und in der Ruhestellung nicht im Weg hängt.